Verkehrsführung der Busse im Stadtzentrum

Die Königsteiner Innenstadt muss attraktiver werden. Der aktuelle bauliche und verkehrliche Zustand ist seit Jahren eine Schande für einen heilklimatischen Kurort.

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Mehr Flächen für Gastronomie im öffentlichen Raum

Die Corona Maßnahmen sind für viele Bürger inzwischen zum Alltag geworden. Wir tragen unsere Masken beim Einkauf und bemühen uns den Abstand zu halten. Wer Kinder hat, wird die derzeitige Situation als weniger entspannt erleben. Für den Einzelhandel in Königstein ist die Situation immer noch angespannt trotz der inzwischen erfolgten Lockerungen.

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Philosophenweg: Beschluss für Vertrag mit Opel-Zoo aufgehoben!

08.07.2020. In der Königsteiner Woche vom 08.07.2020 kommt unsere Parteivorsitzende Bärbel Römer-Seel zu Wort. Der ALK wirft sie beim Thema „Philosophenweg“ vor, an zwölf Jahre alten Argumenten festzuhalten, obwohl sich die Dinge verändert haben. Bestätigt sah sie sich in ihren im Parlament geäußerten Vorbehalten und Bauchschmerzen gegenüber der Zusatzforderung, die „den Rahmen des Machbaren“ überzogen hatte. „Wir sind der Ansicht, 150 Meter laufen sind zumutbar, uns erschien die Durchgangslösung zu riskant, dennoch haben wir sie mit unseren Partnern mitgetragen.“ An den überzogenen Forderungen seien die Verhandlungen am Ende gescheitert. Der für Königsteiner Bürger*innen wertvolle Kompromiss mit Jahreskarten für Erwachsene in Höhe von 30 Euro und ebenfalls um die Hälfte reduzierte Jahreskarten für Kinder sei damit vorerst vom Tisch. Jetzt bleibe die Hoffnung, im Dialog mit dem Opel Zoo doch noch zu einer für alle Seiten sinnvollen und tragbaren Lösung zu kommen.

Bärbel v. Römer-Seel im Gespräch:
GRÜNE INNENSTADT FÜR KÖNIGSTEIN

Wie stellen sich die GRÜNEN in Königstein eine zukunftsstarke Innenstadt vor?

Bärbel v. Römer-Seel:  Die Innenstadt Königsteins ist Kern und Schaufenster des öffentlichen Lebens. Hier liegt der Ausgangspunkt für den Erlebnisraum Königstein, den alle Einwohner*innen spüren sollten und Besucher*innen mitnehmen können. Dieses Zentrum der Möglichkeiten gilt es zu entwickeln. Störfaktor Nr. 1 ist der Autoverkehr. Die Parkplätze in der Stadtmitte hat Königstein nicht verdient. Der Schleichverkehr muss weichen. Er stellt eine Gefahr dar und zieht weiteren Verkehr nach sich.  Mit wenigen Stellschrauben ließe sich manches verbessern. Es geht um Lebensqualität, florierenden Handel, Gesundheit, Klima. Eine GRÜNE INNENSTADT KÖNIGSTEIN bietet hier Chancen.

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Landesgartenschau 2027 – Wir GRÜNE Königstein sehen uns bestätigt

Wir GRÜNEN in Königstein haben uns von Anfang an voller Überzeugung für die Landesgartenschau 2027 in Königstein ausgesprochen und uns intensiv in diesem Zusammenhang mit den Vorteilen und Herausforderungen dieser Veranstaltung zum geplanten Zeitpunkt auseinandergesetzt. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass die Gartenschau 2027 in Königstein nicht nur machbar ist, sondern auch einen starken Anschub für die gesamte nachhaltige Stadtentwicklung darstellen wird.

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Landesgartenschau 2027 – Nachhaltiges Königstein

Die GRÜNEN Königstein begrüßen und unterstützen die Initiative des Bürgermeisters Leonhard Helm sich für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 in Königstein zu bewerben. Sie sehen darin die einmalige Chance für die Taunuskommune die seit Jahren festgefahrenen Projekte, auch im Zusammenhang mit der Innenstadtgestaltung, integriert und mit professioneller Konzeption anzugehen. Diese Landesgartenschau kann und muss die Stadt Königstein zukunftsfest machen unter Berücksichtigung der Mobilitätswende, der Herausforderungen des Klimawandels, wirtschaftlicher Prosperität und der Bedürfnisse ihrer Bürger und Gäste. Nur in diesem Zusammenhang sind die mit der Gartenschau verbundenen Kosten zu vertreten.

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Woogtal-Weiher bekommt eine Luftkur

In der Königsteiner Woche vom 20.11.2019 wird die Idee von Rolf Kerger, Magistratsmitglied der „Grünen“, zur „Instandsetzung“ des umgekippten („eutrophierten“) Woogtal-Weihers vorgestellt, die breite Unterstützung fand: Der Woogtal-Weiher bekommt eine Luftkur. In dem lesenswerten Beitrag erklärt Bärbel von Römer-Seel, Biologin, GRÜNE Stadtverordnete und Mitglied des Woogtal-Dialoges, die Biologie der Gewässer umfassend.

Innenstadtgestaltung aus GRÜNER Sicht – Attraktives Stadtbild mit intelligenter Verkehrsführung

Wir begrüßen den Vorschlag des Magistrats zur Innenstadtgestaltung. Hier finden sich viele Elemente aus der Planung wieder, die seinerzeit durch uns GRÜNE eingebracht wurden. So befürworten wir insbesondere, dass die Autos die Stadtmitte nicht mehr so sichtbar dominieren, eine adäquate Parkplatzlösung durch das Parkdeck gefunden wurde und eine Belebung des Kapuzinerplatzes durch Springbrunnen, Café und Pavillon erreicht wird. Ebenso finden die Baumreihen und die Umwidmung des kleinen Parkplatzes für Mehrgenerationenaktivitäten unsere Zustimmung.

Allerdings regen wir einige Änderungen an dem vorgestellten Konzept an. Die ersten Ansätze zu einer Verkehrsberuhigung gehen uns nicht weit genug. Die Verkehrsführung sollte so gestaltet werden, dass der täglich zu beobachtende Schleichverkehr aus der Innenstadt verbannt wird. Um dieses Ziel zu erreichen schlagen wir vor, die Adelheidstraße ab der Kreuzung Klosterstraße bis zur Zufahrt Alnatura nur noch für den Linienverkehr freizugeben. Gleichzeitig sollte der Zentrale Busbahnhof von der Georg-Pingler-Straße in die Adelheidstraße verlegt werden. Indem die Busse nicht mehr das Stadtbild stören und mit ihren Abgasen die Gesundheit der Bürger gefährden wird ein lebenswertes Stadtzentrum geschaffen. Gleichzeitig rückt der Busbahnhof in die Mitte des Versorgungszentrums der Stadt. Mit Einbeziehung eines Teils des Parkdecks als Bussteige und Wartebereich könnte ein eleganter Übergang in die Parkanlage erreicht werden. Hierzu bedarf es dann auch eines attraktiven, gut befestigten und sicheren Weges für die Fußgänger zur Fußgängerzone, der zum Flanieren und Verweilen in unserer schönen Stadt einlädt. Da mit der Verlegung des Busbahnhofs die Durchfahrt von der Georg-Pingler-Straße zur Hauptstraße nicht mehr möglich sein soll, wäre eine deutliche Ausweitung der Fußgängerzone möglich.

In unserem Parkkonzept werden mehrere Anforderungen berücksichtigt: Parkplätze im Parkdeck für eine längere Aufenthaltsdauer, Kurzparkplätze und Halte- bzw. Ladezonen in der Georg-Pingler-Straße und in der Hauptstraße sowie diverse zusätzliche sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. So könnten die aktuellen Parkplätze an der Ecke Klosterstraße – Georg-Pingler-Straße in Kurzparkplätze umgewidmet werden. Weitere könnten am Anfang der Hauptstraße entstehen. Taxistände wären an der Stadtgalerie kundenfreundlich angesiedelt sowie am Anfang der Hauptstraße. Ebenso sollten zu Beginn der Fußgängerzone an der Hauptstraße wie an der Georg-Pingler-Straße Halte- bzw. Ladezonen vorgesehen werden.

Wir GRÜNEN wollen mit unserem Vorschlag Königstein ein einheitlich attraktives Stadtbild verleihen, in dem die beiden aktuellen Parkplätze perspektivisch vollständig wegfallen und stattdessen eine Grünanlage entsprechend der des Kurparks entsteht. Kapuzinerplatz und Grünanlage könnten elegant in die Fußgängerzone integriert werden und damit den verkehrsberuhigten Bereich deutlich ausdehnen. Vor allem aber würde der Verkehr in der Innenstadt durch unser Verkehrskonzept deutlich abnehmen.