Wir sind auch heute wieder online unter https://gruenlink.de/1xhu

Auch wir sehen bisher davon ab den sonst üblichen Wahlkampf mit einem Stand zu betreiben. Die derzeitige Situation verlangt von allen Bürgern viel, da passt es nicht in die Zeit, ein unnötiges Risiko einzugehen. Die Situation war schon länger absehbar. Die Grünen haben daher im Vorfeld auch auf digitalen Wahlkampf gesetzt. Mit der komplett neuen Webseite bieten sie allen Königsteiner*innen die Möglichkeit, sich ohne Ansteckungsrisiko über die Standpunkte und das Programm der Königsteiner GRÜNEN zu informieren.

Bisher konnte man trotz der geringen Mandate viele wichtige Projekte für Königstein anschieben. Für die bevorstehende Aufgabe, dem Klimawandel entschlossen zu begegnen, reichen die Maßnahmen bei weitem noch nicht aus. Daher wird jede Stimme gebraucht, um die drängenden Aufgaben endlich anzugehen. Viele städtische und öffentliche Objekte haben weder eine Photovoltaik-Anlage noch eine klimafreundliche Wärmeversorgung oder eine zeitgemäße Wärmedämmung vorzuweisen. Mit 6.8 % der Wählerstimmen 2016 waren die GRÜNEN bisher in der Stadtverordnetenversammlung und mit einem Magistratssitz zu gering vertreten gewesen. Viele Bürger haben aber inzwischen erkannt, dass nur die erwiesenermaßen kompetente und konstruktive Klimapolitik der Königsteiner GRÜNEN den kommunalen Defiziten begegnen kann. Für Alle, die noch Fragen an das Grüne Programm haben, oder  Kontakt mit Vertretern des Ortsverbands wünschen wird jeden Samstag von 11°° – 13°° Uhr unter  https://gruenlink.de/1xhu eine Plattform für den direkten, digitalen Dialog bereitgestellt.

„Bitte keine Werbung“ macht Wahlkampf schwer, aber umweltfreundlicher

Nun kommt der Wahlkampf in die heiße Phase und die Flyer der Parteien flattern ins Haus. Für die GRÜNEN ein ambivalentes Unterfangen. An jedem zweiten Briefkasten klebt der Aufkleber „Bitte keine Werbung“ „Königsteiner Woche ja“. Das Gesetz verbietet eindeutig auch den Parteien, hier Werbung einzuwerfen. Zum anderen ist ein Werbeflyer auch eine erhebliche Belastung für die Umwelt, der Aufkleber am Briefkasten also ganz im Sinne der GRÜNEN. Jedes Jahr werden geschätzt 28 Milliarden Werbeflyer (1,06 Millionen Tonnen Abfall) in Deutschland versendet und dafür 42 Milliarden Liter Wasser und 4,3 Milliarden KWh Strom und 1,6 Millionen Tonnen Holz verschwendet. Davon könnte Königstein fast 60 Jahre den Wasserbedarf decken und über 100 Jahre den Strombedarf. Eine digitale Alternative oder die Anzeigenwerbung ist hier also das Gebot der Stunde. Die GRÜNEN Königstein haben diesmal auf den Druck von Wahl Broschüren ganz verzichtet und ihr Wahlprogramm den Bürger*innen nur noch umweltverträglich, digital als PDF unter www.gruene-koenigstein.de, zur Verfügung gestellt. „Wir wollten den Worten endlich Taten folgen lassen“, begründet Winfried Gann diese Entscheidung. Lediglich ein kleines Faltblatt wurde, wo erlaubt, eingeworfen. Bürger, welche sich für GRÜNE Inhalte interessieren, werden gebeten sich über die Webseite zu informieren. Darauf wurde auch in dieser Zeitung immer wieder mit Anzeigen hingewiesen. Wir hoffen, die Nachteile für diesen umweltbewussten Wahlkampf nicht durch weniger erreichte Wähler bezahlen zu müssen. Die Vorteile im Kampf gegen den Klimawandel sind aber zu wichtig. Für die Zukunft bitten die GRÜNEN interessierte Bürger sich über die Mailadresse kontakt@gruene-koenigstein.de für den Newsletter einzutragen. Damit können auch in Zukunft weitere Ressourcen eingespart werden. „Mitten im laufenden Wahlkampf haben die GRÜNEN Königstein als Ortsverband einer Partei, die bundes- und europaweit für Transparenz steht, den Eindruck, dass im Kommunalwahlkampf mit ungleichen Mitteln gekämpft wird“, so Lena Zielke.

Dass die Finanzierung eines Wahlkampfes vom Engagement der einzelnen Mitglieder, aber auch der finanziellen Mittel und damit letztlich von der Anzahl der Mitglieder abhängt, ist längst bekannt. Inwieweit aber die Mitgliederstärke vor Ort und private Spenden die Wahlkampfmittel und damit Möglichkeiten prägen, möchten die GRÜNEN nochmals hervorgehoben wissen, um die Höhe der aufgewandten Kosten für die Wähler transparent zu machen. An dieser Stelle sei lobenswert erwähnt, dass die Königsteiner Woche allen kandidierenden Parteien die Chance gegeben hat, zu vier vorab festgelegten Themenblöcken Stellung zu beziehen. Damit gibt diese Königsteiner Institution zumindest allen Parteien eine wohlgemerkt kostenlose Möglichkeit Inhalte an die Bürger zu vermitteln. Diese stehen auch jederzeit online unter https://www.taunus-nachrichten.de/koenigstein/e-paper zum Nachlesen bereit. Der Wahlkampf mit (Groß)Plakaten belastet ebenso Umwelt und Stadtoptik. Wahlkampfstände sind unter Corona Bedingungen eher unverantwortlich und unsolidarisch, da Gastronomie und Einzelhandel, Schüler*innen und Bürger*innen dringend auf sinkende Inzidenzen angewiesen sind, um endlich wieder arbeiten und normal leben zu dürfen. Die GRÜNEN hätten sich daher von Anfang an eine klare Absage aller Parteien an den Straßenwahlkampf gewünscht. Es war zwischen den vier Fraktionen eigentlich beschlossene Sache, dass man aufgrund der weiterhin hohen COVID-Zahlen, der Vorbild-Funktion und der gesellschaftlichen Eindämmung der Pandemie die Bürgernähe nicht in der bisher üblichen Form suchen könne. Leider wurde sich daran nicht von allen Parteien gehalten

GRÜNE für ein zukunftsstarkes Falkenstein

Mit einem Dreierteam treten die GRÜNEN bei den Kommunalwahlen für die Ortsbeiratswahl in Falkenstein an. Neben Peter Völker-Holland, dem bisherigen Mitglied im Ortsbeirat und stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher, warten die GRÜNEN mit zwei neuen Gesichtern auf: Sven Griemert und Philipp Thiemeyer wollen frischen Wind in den Ortsbeirat bringen. Ihr gemeinsames Ziel: „Falkenstein zukunftsstark machen“. Dazu gehören eine klimaschutzorientierte Positionierung beim Neubau des Bürgerhauses und zahlreiche Ideen für zukunftsstarke Infrastrukturprojekte. Die Bürgerinnen und Bürger in Falkenstein sollen insgesamt stärker an wichtigen Entscheidungen beteiligt werden.

Peter Völker-Holland hat seit Beginn seines politischen Engagements 1996 die GRÜNEN im Ortsbeirat Falkenstein vertreten. Gemeinsam mit seiner Frau Maike lebt er seit 1993 in Falkenstein. Er arbeitet als Krankenpfleger in den Hochtaunuskliniken, ist Betriebsratsmitglied und setzt sich als Mitglied des Kreisvorstandes der Gewerkschaft Ver.di für Arbeitnehmerrechte ein. Als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Frankfurt ist er geübt, im Dialog gerechte und ausgleichende Lösungen zu finden. Peter Völker-Holland engagiert sich in zahlreichen Vereinen, wie der Freiwilligen Feuerwehr und setzt sich aktiv als Komiteemitglied für die Belange des Partnerschaftsvereins Falkenstein / Le Mêle ein.

Auf dem GRÜNEN Listenplatz 2 für die Ortsbeiratswahl stellt sich Sven Griemert zur Wahl. Als ehemaliger Berater für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und Associate Director für das Nachhaltigkeitsmanagement eines globalen Konzerns ist er ein Experte für Klimaschutz- und Dialogstrategien. Sven Griemert ist Mitglied in verschiedenen Falkensteiner Vereinen und engagiert sich dort ehrenamtlich.

Philipp Thiemeyer ist in Falkenstein aufgewachsen. Er kandidiert auf Listenplatz 3 der GRÜNEN für den Ortsbeirat. Nach beruflichen Stationen, unter anderem in den USA, ist er im letzten Jahr mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern wieder in seinen Heimatort zurückgekehrt. Philipp Thiemeyer ist Lehrer und berät Schulen bei der digitalen Entwicklung.

Das dringend sanierungsbedürftige Falkensteiner Bürgerhaus soll nach Auffassung der GRÜNEN neu gebaut und nicht nur saniert werden. Die GRÜNEN wollen Königstein bis 2035 klimaneutral machen. „Mit einem klimaneutralen Neubau wollen wir in Falkenstein ein starkes klimapolitisches Signal für die Zukunft unserer Kinder setzen“, erklärt Sven Griemert. An diesem Ziel müssen sich nach Ansicht der GRÜNEN künftig alle Bauprojekte orientieren. Bei Sanierungs- oder Baukosten von fünf bis sechs Millionen Euro wollen die Falkensteiner GRÜNEN die Entscheidung zur Zukunft des Bürgerhauses aber nicht allein der Stadtverordnetenversammlung in Königstein überlassen. Alle Falkensteiner Interessengruppen – auch Vereine und Jugendliche ohne Wahlberechtigung – sollen mitbestimmen, wie die Zukunft des Bürgerhauses konkret aussehen soll.

Insgesamt wollen die GRÜNEN die Bürgerinnen und Bürger stärker an der Gestaltung des Ortsteils beteiligen. Philipp Thiemeyer: „Ob Möglichkeiten für eine bessere Nahversorgung, eine aufsuchende Jugendarbeit, kindergerechte Verkehrskonzepte, eine bessere ÖPNV-Anbindung oder spezifische Mobilitätslösungen für Falkenstein: wir wollen die Falkensteiner stärker einbeziehen, neue Ideen sammeln und am Ende mitbestimmen lassen.“ Dazu gehöre eine Stärkung des Ortsbeirates, auch mit einem angemessenen Etat, die Nutzung digitaler Technologien zur Ideensammlung und Mitbestimmung und jährlich mindestens eine professionell moderierte Bürgerversammlung in Falkenstein.

An Ideen für ein zukunftsstarkes und lebenswertes Königstein mangelt es den GRÜNEN nicht: Geht es nach Peter Völker-Holland, dann wird aus dem Alten Rathaus im Zentrum von Falkenstein ein Stadtschreiberhaus. Den Dettweiler Tempel und die historischen Wege und Aussichtspunkte um Falkenstein herum möchte Völker-Holland stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken, etwa auch mit einer von den GRÜNEN geforderten KönigsteinApp.

Alle drei Kandidaten verbindet ihre Sorge um den Zustand des Waldes, der für das lokale Klima in Falkenstein eine besondere Rolle spielt. Sie wissen, dass Klima- und Waldschutz sowie ein nachhaltiges Trinkwassermanagement eng zusammenhängen. Daher engagieren sie sich für die GRÜNEN. Ob regionale Waldschutzkonzepte, ein nachhaltiges städtisches Wassermanagement, die von den GRÜNEN fachlich präzisierte Zisternensatzung, die Idee einer Königsteiner Wasser-Fibel oder Vorschläge zur Flächenentsiegelung: die GRÜNEN wollen die Natur bewahren, Biodiversität und das Verständnis für den Wald fördern und Falkenstein als nachhaltig orientiertes Naherholungsgebiet für Bürger*innen und Gäste positionieren.

Klimaneutrales KÖNIGSTEIN 2035 – das geht nur mit Klimaschutz- und Mobilitätskonzept!


Die Klimakrise ist längst auch im Taunus angekommen. Dürreperioden, starke Stürme und heftige Regenfälle kommen immer häufiger vor. Die Zahl der Insekten und Vögel nimmt ab. Die Klimaerhitzung gefährdet unsere Natur, unsere Gesundheit, unsere Trinkwasserversorgung und unsere Wirtschaft, also uns Alle. „Wir GRÜNE kämpfen für aktiven Klima- und Umweltschutz“, umreißt Winfried Gann den Anspruch des Programms. Wir brauchen mehr Strom aus erneuerbaren Energien, klimafreundliche Wärmeversorgung und umweltfreundlichen Verkehr. Ziel der GRÜNEN ist es, die Stadt Königstein zukunftsstark aufzustellen. Dafür müssen die Weichen jetzt gestellt werden:

  • Klimaschutz- und Energiestrategie mit konkretem Fahr- und Maßnahmenplan für ein klimaneutrales Königstein bereits 2035
  • Erhalt und Ausbau natürlicher Lebensräume und die Vernetzung wertvoller Biotope
  • Verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, insbesondere mit Trinkwasser
  • Eine Abfallpolitik, die der Vermeidung von Abfällen und Giftstoffen höchste Priorität einräumt.

ANPASSUNG AN DIE KLIMAVERÄNDERUNG

„Königstein muss die Auswirkungen auf Klima und Umwelt bei sämtlichen Planungsentscheidungen berücksichtigen“, fordert Winfried Gann kompromisslos.  Die Nutzung regenerativer Energien und der Gebäudeenergieverbrauch müssen optimiert werden. Das Klimaschutzkonzept ist so zu gestalten und umzusetzen, dass Klimaneutralität unter Wahrung des 1,5 Grad Ziels bis 2035 sichergestellt ist.

 Deshalb verfolgen die GRÜNEN auch weiterhin das Ziel, städtische und private Neubauten und Gebäude im Bestand klimaneutral zu gestalten: Energetisch zu sanieren, Photovoltaikanlagen zu betreiben und den Ausbau Erneuerbarer Energien zur Wärmegewinnung zu beschleunigen. Die Entscheidungen von heute müssen sich an den Anforderungen für morgen orientieren.

Erste Weichen wurden mit der Einstellung eines Klimamanagers, der Zisternensatzung und der Installation von Solarmodulen auf städtischen Gebäuden gestellt.   

Nur vorausschauendes Handeln kann ermöglichen, die Lebensqualität in Königstein zu erhalten und gleichzeitig globale Verantwortung zu übernehmen.

ZIELE GRÜNER VERKEHRSPOLITIK

„Wir GRÜNEN fordern: 30 Km/h auf allen Straßenabschnitten durch besiedelte Gebiete, um Lärm und CO2-Ausstoss in unserem heilklimatischen Kurort zu reduzieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.“  ÖPNV-Dezernent und Stadtrat der GRÜNEN Rolf Kerger weiß wovon er spricht, wenn er für ein ganzheitliches Mobilitätskonzept der Zukunft konkret fordert:  

– autofreie Stadtmitte

Ebenerdige Parkplätze in der Konrad-Adenauer-Anlage lehnen wir ab. Der störende Schleich- und Parkplatzsuchverkehr durch die Innenstadt muss sofort wirksam unterbunden werden. Die GRÜNEN befürworten den barrierefreien Ausbau der zentralen ÖPNV-Infrastruktur.

– Autoverkehr digitalisieren

Wir GRÜNEN haben Mittel für ein Parkleitsystem bereitgestellt, um den Parkplatzsuchverkehr deutlich zu reduzieren. Durch intelligente Ampelsteuerungen sollen zusätzlich Staus auf den Bundesstraßen im Stadtgebiet reduziert werden.

– Innovativer ÖPNV

GRÜN heißt: gut ausgebauter, bezahlbarer Nahverkehr; Sammeltaxis und Sharing-Angebote, um auch ohne PKW mobil zu sein; die bessere Anbindung der Ortsteile und die Umstellung der Taxis, Busse und städtische Fahrzeuge auf abgasfreie Antriebe. Vergünstigte Tickets für Bürger*innen können bereits 2021 auf den Weg gebracht werden.

– Intelligente Haltestellen

GRÜN schafft den barrierefreien Umbau der Wartehäuschen und ihre Beleuchtung, Fahrradständer, größere Informationstafeln und freies WLAN an Haltestellen und in allen Bussen: Komfort für die Nutzer*innen des ÖPNV von morgen! ….und für rastende Bienen gibt es die Blühwiese auf dem Dach!  

– Platz für SICHEREN Fahrradverkehr

Wir GRÜNE haben 2020 Mittel für ein Radwegekonzept beantragt, mit dessen Planung für sichere Fahrradwege in der Kernstadt und den Ortsteilen jetzt begonnen wird. Dazu gehört, schnell zusätzlichen Platz für Fahrradfahrer*innen und sichere Fuß- und Fahrradwege für Kindergarten- und Schulkinder zu schaffen.

So schaffen wir mit Ihrer Stimme am 14. März 2021 attraktive Alternativen zum Autofahren.

„Es liegt noch ein langer gemeinsamer Weg vor uns. Das Tempo muss aber endlich erhöht werden, nur nicht auf der Straße“, zwinkert Rolf Kerger. 

Stellungnahme der Grünen zum Philosophenweg – auf Nachfrage der AG Kulturlandschaft Königstein Kronberg

Nach dem Alleingang der Kronberger Verwaltung zum Philosophenweg, und dem daraus folgenden Ausschluss der Königsteiner Bürger zur Benutzung des Weges, sehen Sie welche Möglichkeiten für die Königsteiner Bürger wieder die Nutzung zu gewinnen?

Die Fragestellung zeigt leider, dass seitens der Fragesteller bereits eine vorgefasste Meinung besteht. Zudem scheinen erhebliche Missverständnisse über die gegebenen Tatsachen vorzuliegen, die zunächst aufgeklärt werden sollten. Es war kein Alleingang der Kronberger Verwaltung, vielmehr hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kronberg sowohl dem Bebauungsplan als auch dem städtebaulichen Vertrag mit dem Opelzoo zugestimmt. Es war somit kein Alleingang von irgendjemandem, sondern tatsächlich die Entscheidung der Kronberger Stadtverordnetenversammlung im Rahmen des vorgegebenen demokratischen Prozesses.

Bislang hat Kronberg die Königsteiner Bürger auch nicht von der Benutzung des Philosophenweges ausgeschlossen. Dies wird aber durch die Umsetzung des städtebaulichen Vertrages sehr wahrscheinlich geschehen. Danach muss sich die Stadt Königstein dann entscheiden, ob sie gegen die Stadt Kronberg wegen der Einziehung des Weges Klage vor dem Verwaltungsgericht einlegt. Der Ausgang eines Gerichtsverfahrens ist nie vorhersehbar. Zudem kann es sich durch den Instanzenzug um ein sehr langwieriges Verfahren handeln, während dessen das Verhältnis zur Nachbarstadt belastet wäre.

Die GRÜNEN bevorzugen daher nach wie vor eine einvernehmliche Regelung mit der Stadt Kronberg und dem Opelzoo. Denn da der Ausgang eines Gerichtsverfahrens und die hierzu durch das Gericht vorzunehmende Interessenabwägung nie vorherzusehen ist muss die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, dass das Verwaltungsgericht zu dem Schluss kommen könnte, dass die Stadt Kronberg berechtigt ist, den überwiegend in der Gemarkung Kronberg liegenden Weg einzuziehen. Und dann hätten die Königsteiner Bürgerinnen und Bürger am Ende weder die im Rahmen des städtebaulichen Vertrages mit dem Opelzoo verhandelten Vergünstigungen noch die Nutzung des Weges. Die GRÜNEN sind daher nach wie vor der Ansicht, dass der städtebauliche Vertrag ein Kompromiss ist, der die unterschiedlichen Interessen der zahlreichen Betroffenen halbwegs gerecht berücksichtigt.

Die GRÜNEN bedauern es in diesem Zusammenhang sehr, dass über die sehr emotional geführte Diskussion über die Schließung des Philosophenweges der gleichzeitig zu beschließende Bebauungsplan in der öffentlichen Debatte völlig unberücksichtigt bleibt. Dieser Bebauungsplan enthält nämlich zahlreiche Verbesserungen für den Artenschutz und die Tierhaltung. Zudem will die Stadt Kronberg zusammen mit dem Opelzoo die Möglichkeit eines Kombi-Tickets prüfen. Da der Linienbus Bad Homburg-Königstein und auch der X-Bus Karben-Wiesbaden direkt vor dem Zoo-Eingang hält ist ein sehr guter Anschluss an den ÖPNV vorhanden. Durch die Einführung eines Kombi-Tickets, welches die Fahrt mit dem ÖPNV und den Eintritt in den Zoo beinhaltet, würde sich gleich ein doppelt positiver Effekt einstellen: die Kostenersparnis für die Besucher und die Reduzierung des Verkehrsaufkommens und des damit verbundenen Parkplatzsuchverkehrs.

Die GRÜNEN wünschen sich daher etwas mehr Sachlichkeit in dieser doch sehr emotional und polarisierend geführten Debatte. Ein kostenfreier Durchgang, um von Königstein nach Kronberg und zurück zu gelangen, wäre für Königsteiner und Kronberger durch den städtebaulichen Vertrag gesichert gewesen. Das Interesse des Zoos, diesen Durchgang zeitlich und hinsichtlich des Personenkreises zu begrenzen, erachten die GRÜNEN als ein berechtigtes Interesse. Hierzu gehört auch der Schutz der Tiere in den Nachtstunden. Wichtiger ist für die GRÜNEN tatsächlich der Blick auf das Verkehrsaufkommen und die Parksituation bei schönem Wetter an Feiertagen und in den Ferien.

Gemeinsam Leben

Wie gestalten wir unser Zusammenleben so, dass alle Bürger*innen, unabhängig welchen Alters oder welcher Herkunft, am Leben in Königstein wirkungsvoll teilhaben können? Hierzu gibt es viele großartige Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen, in der Kernstadt und den Stadtteilen. „Diese zu stärken, zu ergänzen und zu vernetzen, ist ein besonders wichtiges Anliegen der GRÜNEN“, betont die Parteisprecherin Bärbel v. Römer-Seel

Hochwertige und ausreichende Kinderbetreuung – 

Ausbau städtischer subventionierter KiTa Plätze

„Die GRÜNEN fordern eine flexible, familienfreundliche und pädagogisch hochwertige Kinderbetreuung, den Ausbau der U3-Betreuung, die Bezuschussung der Gebühren und eine öffentlich getragene Qualitätssicherung durch die Stadt“, bringt es das Mitglied des KJS-Teams der GRÜNEN, Kandidatin auf Listenplatz 5, Anna-Livia Rosenkranz-Doser auf den Punkt. Des Weiteren sollen z. B. Erzieher*innen durch günstigen Wohnraum in Königstein Fuß fassen können. Kommunale U3-Plätze müssen in allen Stadtteilen Königsteins verfügbar sein, um den innerstädtischen Pendelverkehr zu entlasten.  Ziel ist dabei auch die Verbesserung der Work-Life-Balance für Eltern und Erzieher. Das Bewusstsein für ökologische und nachhaltige Ernährung in Kitas und Kindergärten hat Rosenkranz-Doser ebenfalls im Blick. So soll die Kampagne „Nachhaltig von Klein an“ die Chance bieten, gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln und zum Einkauf regionaler und ökologischer Produkte anzuregen, der nach festgelegten städtischen Kriterien subventioniert werden soll.

Jugendbeirat: Jugend gestaltet

Das langjähre erfahrene Mitglied im Kultur-, Jugend- und Sozialausschuss Peter Völker-Holland setzt sich unermüdlich für die Jugendarbeit ein: „Wir fordern und unterstützen eine aufsuchende Jugendsozialarbeit“ an Treffpunkten und öffentlichen Plätzen vor Ort, um Kontakte aufzubauen und Beziehungen zu entwickeln.“

Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass Jugendliche mitbestimmen und gestalten können wie ihre Welt aussieht. Jugendliche wissen was sie brauchen und sollen das Recht haben, mitzureden. „Dazu fordern die GRÜNEN wirkungsvolle Angebote für die Königsteiner Jugendlichen zur Mitgestaltung der Stadt, wie ein Jugendparlaments oder einen Jugendbeirat“, erläutert Völker-Holland.

#zukunftsstark durch die „Königsteiner Plattform Zukunftsstarke Vereine“ 

Über 130 Vereine und ihre Aktiven machen Königstein l(i)ebenswert. Bürokratische und rechtliche Herausforderungen wie die DSGVO nehmen weiter zu. „Unsere Vereine müssen in ihrer wertvollen Arbeit unterstützt und das Ehrenamt gefördert werden“, macht Sven Griemert, selbst aktives Vereinsmitglied und Fachmann für Digitalisierung und Nachhaltigkeit, deutlich. Die jährliche Ehrung besonders engagierter Bürger*innen der Stadt Königstein reicht dafür nicht aus. „Dazu gehört das Angebot allgemein benötigter Qualifizierungen, Fördermöglichkeiten, Unterstützungen und Informationen“, fordert Griemert ein. Deshalb verwenden sich die GRÜNEN für eine entsprechende Königsteiner Plattform.

MehrgenerationenTreff gegen die Isolation

„Für uns Grüne steht der Mensch im Mittelpunkt aller Planung“, bekräftigt Katharina Unverzagt, Organisatorin des deutsch-franz. Jugendaustauschs, daher gehört für uns zu einem lebenswerten Königstein ein zentraler sozialer Raum oder „MehrgenerationenTreff“. Dieser bietet einen Strauß sozialer Leistungen für Jung und Alt: Beratung, Qualifizierung, Berufsorientierung, Freizeitangebote und vieles mehr. 

Naherholungsgebiet in Königsteiner Wälder und Wiesen

Die schönen Königsteiner Wälder und Wiesen locken viele ins Freie. Doch kann das Naherholungsgebiet sportlich weiter durch einen FitnessPfad aufgewertet werden. Freizeitsportler und Schulen nehmen dieses zusätzliche Angebot in der Natur gerne an. „Durch einen Walderlebnispfad kann den jüngsten Königsteiner*innen spielerisch unsere schützenswerte Natur nähergebracht werden“, ist Rosenkranz-Doser wichtig. Interaktive Informationstafeln sollen auch QR-Codes enthalten, die weiterführende Informationen vermitteln. 

So müssen auch die Königsteiner Burgen für Bürger*innen und Tourist*innen lebendiger werden. Thematische Führungen für Familien und Interessierte können somit nicht nur spielerisch ein Verständnis für Königsteins spannende Geschichte schaffen, sondern auch den Tagestourismus im Stadtzentrum stärken.

Wir betreiben “Straßenwahlkampf” weiterhin digital

Auch wir sehen bisher davon ab den sonst üblichen Wahlkampf mit einem Stand zu betreiben. Die derzeitige Situation verlangt von allen Bürgern viel, da passt es nicht in die Zeit, ein unnötiges Risiko einzugehen. Die Situation war schon länger absehbar. Die Grünen haben daher im Vorfeld auch auf digitalen Wahlkampf gesetzt. Mit der komplett neuen Webseite bieten sie allen Königsteiner*innen die Möglichkeit, sich ohne Ansteckungsrisiko über die Standpunkte und das Programm der Königsteiner GRÜNEN zu informieren.

Bisher konnte man trotz der geringen Mandate viele wichtige Projekte für Königstein anschieben. Für die bevorstehende Aufgabe, dem Klimawandel entschlossen zu begegnen, reichen die Maßnahmen bei weitem noch nicht aus. Daher wird jede Stimme gebraucht, um die drängenden Aufgaben endlich anzugehen. Viele städtische und öffentliche Objekte haben weder eine Photovoltaik-Anlage noch eine klimafreundliche Wärmeversorgung oder eine zeitgemäße Wärmedämmung vorzuweisen. Mit 6.8 % der Wählerstimmen 2016 waren die GRÜNEN bisher in der Stadtverordnetenversammlung und mit einem Magistratssitz zu gering vertreten gewesen. Viele Bürger haben aber inzwischen erkannt, dass nur die erwiesenermaßen kompetente und konstruktive Klimapolitik der Königsteiner GRÜNEN den kommunalen Defiziten begegnen kann. Für Alle, die noch Fragen an das Grüne Programm haben, oder  Kontakt mit Vertretern des Ortsverbands wünschen wird jeden Samstag von 11°° – 13°° Uhr unter  https://gruenlink.de/1xhu eine Plattform für den direkten, digitalen Dialog bereitgestellt.

Natürlich hoffen auch wir Grünen auf sinkende Inzidenzen, so dass der direkte Austausch am Wahlstand doch noch möglich wird. Folgt unseren Kanälen auf Facebook, Instagram und Twitter, um die neuesten Updates nicht zu verpassen.