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Bärbel v. Römer-Seel im Gespräch:
GRÜNE INNENSTADT FÜR KÖNIGSTEIN

Wie stellen sich die GRÜNEN in Königstein eine zukunftsstarke Innenstadt vor?

Bärbel v. Römer-Seel:  Die Innenstadt Königsteins ist Kern und Schaufenster des öffentlichen Lebens. Hier liegt der Ausgangspunkt für den Erlebnisraum Königstein, den alle Einwohner*innen spüren sollten und Besucher*innen mitnehmen können. Dieses Zentrum der Möglichkeiten gilt es zu entwickeln. Störfaktor Nr. 1 ist der Autoverkehr. Die Parkplätze in der Stadtmitte hat Königstein nicht verdient. Der Schleichverkehr muss weichen. Er stellt eine Gefahr dar und zieht weiteren Verkehr nach sich.  Mit wenigen Stellschrauben ließe sich manches verbessern. Es geht um Lebensqualität, florierenden Handel, Gesundheit, Klima. Eine GRÜNE INNENSTADT KÖNIGSTEIN bietet hier Chancen.

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Innenstadtgestaltung aus GRÜNER Sicht – Attraktives Stadtbild mit intelligenter Verkehrsführung

Wir begrüßen den Vorschlag des Magistrats zur Innenstadtgestaltung. Hier finden sich viele Elemente aus der Planung wieder, die seinerzeit durch uns GRÜNE eingebracht wurden. So befürworten wir insbesondere, dass die Autos die Stadtmitte nicht mehr so sichtbar dominieren, eine adäquate Parkplatzlösung durch das Parkdeck gefunden wurde und eine Belebung des Kapuzinerplatzes durch Springbrunnen, Café und Pavillon erreicht wird. Ebenso finden die Baumreihen und die Umwidmung des kleinen Parkplatzes für Mehrgenerationenaktivitäten unsere Zustimmung.

Allerdings regen wir einige Änderungen an dem vorgestellten Konzept an. Die ersten Ansätze zu einer Verkehrsberuhigung gehen uns nicht weit genug. Die Verkehrsführung sollte so gestaltet werden, dass der täglich zu beobachtende Schleichverkehr aus der Innenstadt verbannt wird. Um dieses Ziel zu erreichen schlagen wir vor, die Adelheidstraße ab der Kreuzung Klosterstraße bis zur Zufahrt Alnatura nur noch für den Linienverkehr freizugeben. Gleichzeitig sollte der Zentrale Busbahnhof von der Georg-Pingler-Straße in die Adelheidstraße verlegt werden. Indem die Busse nicht mehr das Stadtbild stören und mit ihren Abgasen die Gesundheit der Bürger gefährden wird ein lebenswertes Stadtzentrum geschaffen. Gleichzeitig rückt der Busbahnhof in die Mitte des Versorgungszentrums der Stadt. Mit Einbeziehung eines Teils des Parkdecks als Bussteige und Wartebereich könnte ein eleganter Übergang in die Parkanlage erreicht werden. Hierzu bedarf es dann auch eines attraktiven, gut befestigten und sicheren Weges für die Fußgänger zur Fußgängerzone, der zum Flanieren und Verweilen in unserer schönen Stadt einlädt. Da mit der Verlegung des Busbahnhofs die Durchfahrt von der Georg-Pingler-Straße zur Hauptstraße nicht mehr möglich sein soll, wäre eine deutliche Ausweitung der Fußgängerzone möglich.

In unserem Parkkonzept werden mehrere Anforderungen berücksichtigt: Parkplätze im Parkdeck für eine längere Aufenthaltsdauer, Kurzparkplätze und Halte- bzw. Ladezonen in der Georg-Pingler-Straße und in der Hauptstraße sowie diverse zusätzliche sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. So könnten die aktuellen Parkplätze an der Ecke Klosterstraße – Georg-Pingler-Straße in Kurzparkplätze umgewidmet werden. Weitere könnten am Anfang der Hauptstraße entstehen. Taxistände wären an der Stadtgalerie kundenfreundlich angesiedelt sowie am Anfang der Hauptstraße. Ebenso sollten zu Beginn der Fußgängerzone an der Hauptstraße wie an der Georg-Pingler-Straße Halte- bzw. Ladezonen vorgesehen werden.

Wir GRÜNEN wollen mit unserem Vorschlag Königstein ein einheitlich attraktives Stadtbild verleihen, in dem die beiden aktuellen Parkplätze perspektivisch vollständig wegfallen und stattdessen eine Grünanlage entsprechend der des Kurparks entsteht. Kapuzinerplatz und Grünanlage könnten elegant in die Fußgängerzone integriert werden und damit den verkehrsberuhigten Bereich deutlich ausdehnen. Vor allem aber würde der Verkehr in der Innenstadt durch unser Verkehrskonzept deutlich abnehmen.