Beiträge

Deutsch-britische Brücke festigen, Europa stärken

16.09.2020. Der in Königstein tief verwurzelte Glaube an Europa eint alle demokratischen Fraktionen im Stadtparlament. Die Partnerschaftsvereine in Königstein und Falkenstein haben in jahrzehntelangem Einsatz freundschaftliche und tragfähige Beziehungen auf den Trümmern der Geschichte aufgebaut. Diese Partnerschaften werden von den GRÜNEN politisch und auch im persönlichen Ehrenamt unterstützt.

Mit dem Brexit hat das Europäische Projekt einen bitteren Rückschlag erlitten. Die GRÜNEN wollten den Brexit nie und glauben weiter fest daran, dass wir gemeinsam stärker sind. Wir möchten Partner und Freunde bleiben, auch wenn Großbritannien vorerst einen anderen Weg einschlagen wird. Als GRÜNE haben wir immer betont, dass unsere Türen weit offen stehen, um Großbritannien wieder in der EU willkommen zu heißen. Wir sind überzeugt: Mit dem Abschied Großbritanniens aus der Europäischen Union kann es nur Verlierer geben. Es ist in unser aller Interesse, gute nachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen.

Die GRÜNEN Königstein wollen daher dem Brexit einen deutlichen Akzent entgegensetzen: Auf Antrag der GRÜNEN wurde mehrheitlich beschlossen zu prüfen, ob die Partnerschaft Königsteins mit einer britischen Stadt realisiert werden kann.

Mehr Flächen für Gastronomie im öffentlichen Raum

Die Corona Maßnahmen sind für viele Bürger inzwischen zum Alltag geworden. Wir tragen unsere Masken beim Einkauf und bemühen uns den Abstand zu halten. Wer Kinder hat, wird die derzeitige Situation als weniger entspannt erleben. Für den Einzelhandel in Königstein ist die Situation immer noch angespannt trotz der inzwischen erfolgten Lockerungen.

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Bärbel v. Römer-Seel im Gespräch:
GRÜNE INNENSTADT FÜR KÖNIGSTEIN

Wie stellen sich die GRÜNEN in Königstein eine zukunftsstarke Innenstadt vor?

Bärbel v. Römer-Seel:  Die Innenstadt Königsteins ist Kern und Schaufenster des öffentlichen Lebens. Hier liegt der Ausgangspunkt für den Erlebnisraum Königstein, den alle Einwohner*innen spüren sollten und Besucher*innen mitnehmen können. Dieses Zentrum der Möglichkeiten gilt es zu entwickeln. Störfaktor Nr. 1 ist der Autoverkehr. Die Parkplätze in der Stadtmitte hat Königstein nicht verdient. Der Schleichverkehr muss weichen. Er stellt eine Gefahr dar und zieht weiteren Verkehr nach sich.  Mit wenigen Stellschrauben ließe sich manches verbessern. Es geht um Lebensqualität, florierenden Handel, Gesundheit, Klima. Eine GRÜNE INNENSTADT KÖNIGSTEIN bietet hier Chancen.

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Corona stärkt den Zusammenhalt in Königstein

06.04.2020. Seit mehr als zwei Wochen gelten in Hessen und damit auch in Königstein die verschärften Ausgehbeschränkungen. Diese haben sich als notwendig erwiesen, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Erfreulicherweise halten sich die meisten Menschen in Königstein an die Verordnungen der Landesregierung. Die Bürger*innen haben die Kontakte zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören auf das absolut Notwendige reduziert. Auf den Straßen findet man nur noch Personen die alleine, mit der Familie oder zu zweit unterwegs sind. Dennoch fällt auf, dass unser Parkplatz in der Innenstadt weiterhin stark frequentiert wird. Das lässt darauf schließen, dass immer noch viele Bürger*innen ihre Einkaufsgewohnheiten nicht geändert haben. Wir GRÜNEN empfehlen momentan, den Einkaufsrhythmus anzupassen und weniger oft einzukaufen. Gerade älteren Menschen dürfte dies schwerfallen, da man ja beim Einkaufen auch Bekannte trifft.

Ärgerlich sind allerdings die immer noch zu beobachtenden Hamsterkäufe. Hier appellieren wir an alle Bürger, auch an diejenigen zu denken, die erst in den Abendstunden einkaufen können, wie Krankenhauspersonal und andere Menschen in systemrelevanten Berufen. Dies kann man auch deshalb erwarten, weil die Versorgung und der Nachschub gesichert sind.

Gerade den Berufstätigen im Gesundheitswesen, bei der Polizei, dem Servicepersonal in den Supermärkten, LKW-Fahrern und Einsatzkräften der Feuerwehr, den Angestellten der Stadtverwaltung und vielen mehr gilt unser besonderer Dank. Das kann man nicht oft genug betonen. Viele musizierende Bürger haben dies durch das Spielen der Ode an die Freude für viele hörbar zum Ausdruck gebracht.

Erfreulich ist es aber auch zu beobachten, welche Solidarität diese Krise schafft. Wer nicht das Haus verlassen muss, bleibt zuhause. Menschen kümmern sich um ihre Nachbarn, indem Einkäufe für Ältere übernommen werden oder der Hund ausgeführt wird. Andere rufen ihre Nachbarn an, um sich nach deren Wohlbefinden zu erkundigen. Wir entdecken wieder, wie wichtig Gemeinschaft ist. Und dies ist insbesondere in unserer kleinen Stadt Königstein festzustellen. Wir GRÜNEN weisen bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die GRÜNE Jugend Hochtaunus gemeinsam mit Fridays for Future und den Jusos hier ebenfalls Hilfe anbieten oder unter 01623096763 – einfach anrufen.

Solidarität kann man aber auch zeigen, indem man bei unseren Einzelhändlern in der Stadt nach wie vor einkauft. Viele Geschäfte sind gerne bereit, Bestellungen per Telefon, E-Mail oder Online anzunehmen und die Waren dann selbst auszuliefern. Auch der Kauf von Gutscheinen kann helfen. Wir wollen doch alle, dass unsere schöne Innenstadt auch weiterhin durch eine Vielzahl von kleinen Geschäften bereichert wird. Das betrifft natürlich auch die Gastronomie. Viele der Restaurants sind erreichbar und liefern gerne das bestellte Essen aus. Daher rufen wir GRÜNEN die Königsteiner dazu auf: kauft bitte weiter bei euren Königsteiner Geschäften, bestellt euer Lieblingsgericht bei eurem Lieblingsrestaurant oder kauft Gutscheine. Hierzu kann man auch die folgende Internetseite https://www.koenigsteinbringts.de nutzen. Aber auch Kulturschaffende leiden unter den Maßnahmen. Daher sollte jeder sich genau überlegen, ob er sich die bereits gekauften Konzert- oder Theaterkarten zurückerstatten lässt. Das betrifft natürlich auch unsere Musikschule oder die Kunstwerkstatt. Wir meinen, dass jeder der es sich leisten kann auf eine Erstattung der Beiträge verzichten sollte.

Viele Familien stoßen derzeit neben der Ausübung des Berufes und der Betreuung der Kinder organisatorisch an ihre Grenzen. Auch brechen oftmals Einnahmen in dieser auch wirtschaftlichen Ausnahmesituation weg. Begrüßenswert ist es daher, dass die Königsteiner Stadtverwaltung den Einzug der Gebühren für die Betreuungseinrichtungen bis auf Weiteres nicht einziehen wird. Die Fraktionen von CDU, FDP, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD unterstützen diesen Schritt außerordentlich. Es ist zu hoffen, dass die freien Träger dies zum Vorbild nehmen. Viele Gewerbetreibende in Königstein treibt die Frage der Zahlung der Gewerbesteuer um. Schon heute besteht die Möglichkeit der Stundung, die bei der Stadtverwaltung beantragt werden kann.

In dieser schwierigen Zeit merken wir Königsteiner aber auch wie gut es uns hier eigentlich geht. Viele von uns genießen nun mehr die schöne Landschaft im Taunus vor unserer eigenen Haustür, abseits vom Alltagsstress. Spaziergänger trifft man jetzt den ganzen Tag über und die meisten halten sich an die Abstandsregel, auch wenn dies bei schmalen Wegen nicht immer sehr einfach ist. Für alle, die zuhause im Home-Office arbeiten und/oder Kinder betreuen müssen, ist ein Spaziergang bei dem schönen Wetter eine willkommene Abwechslung, gerade bei den jetzt anstehenden Ostertagen. Wir GRÜNEN Königstein wünschen den Königsteiner Bürgerinnen und Bürgern entspannte Ostertage. Genießen Sie das Frühlingswetter und verschieben Sie traditionelle Familienfeste auf nächstes Jahr.

Landesgartenschau 2027 – Wir GRÜNE Königstein sehen uns bestätigt

Wir GRÜNEN in Königstein haben uns von Anfang an voller Überzeugung für die Landesgartenschau 2027 in Königstein ausgesprochen und uns intensiv in diesem Zusammenhang mit den Vorteilen und Herausforderungen dieser Veranstaltung zum geplanten Zeitpunkt auseinandergesetzt. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass die Gartenschau 2027 in Königstein nicht nur machbar ist, sondern auch einen starken Anschub für die gesamte nachhaltige Stadtentwicklung darstellen wird.

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Innenstadtgestaltung aus GRÜNER Sicht – Attraktives Stadtbild mit intelligenter Verkehrsführung

Wir begrüßen den Vorschlag des Magistrats zur Innenstadtgestaltung. Hier finden sich viele Elemente aus der Planung wieder, die seinerzeit durch uns GRÜNE eingebracht wurden. So befürworten wir insbesondere, dass die Autos die Stadtmitte nicht mehr so sichtbar dominieren, eine adäquate Parkplatzlösung durch das Parkdeck gefunden wurde und eine Belebung des Kapuzinerplatzes durch Springbrunnen, Café und Pavillon erreicht wird. Ebenso finden die Baumreihen und die Umwidmung des kleinen Parkplatzes für Mehrgenerationenaktivitäten unsere Zustimmung.

Allerdings regen wir einige Änderungen an dem vorgestellten Konzept an. Die ersten Ansätze zu einer Verkehrsberuhigung gehen uns nicht weit genug. Die Verkehrsführung sollte so gestaltet werden, dass der täglich zu beobachtende Schleichverkehr aus der Innenstadt verbannt wird. Um dieses Ziel zu erreichen schlagen wir vor, die Adelheidstraße ab der Kreuzung Klosterstraße bis zur Zufahrt Alnatura nur noch für den Linienverkehr freizugeben. Gleichzeitig sollte der Zentrale Busbahnhof von der Georg-Pingler-Straße in die Adelheidstraße verlegt werden. Indem die Busse nicht mehr das Stadtbild stören und mit ihren Abgasen die Gesundheit der Bürger gefährden wird ein lebenswertes Stadtzentrum geschaffen. Gleichzeitig rückt der Busbahnhof in die Mitte des Versorgungszentrums der Stadt. Mit Einbeziehung eines Teils des Parkdecks als Bussteige und Wartebereich könnte ein eleganter Übergang in die Parkanlage erreicht werden. Hierzu bedarf es dann auch eines attraktiven, gut befestigten und sicheren Weges für die Fußgänger zur Fußgängerzone, der zum Flanieren und Verweilen in unserer schönen Stadt einlädt. Da mit der Verlegung des Busbahnhofs die Durchfahrt von der Georg-Pingler-Straße zur Hauptstraße nicht mehr möglich sein soll, wäre eine deutliche Ausweitung der Fußgängerzone möglich.

In unserem Parkkonzept werden mehrere Anforderungen berücksichtigt: Parkplätze im Parkdeck für eine längere Aufenthaltsdauer, Kurzparkplätze und Halte- bzw. Ladezonen in der Georg-Pingler-Straße und in der Hauptstraße sowie diverse zusätzliche sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. So könnten die aktuellen Parkplätze an der Ecke Klosterstraße – Georg-Pingler-Straße in Kurzparkplätze umgewidmet werden. Weitere könnten am Anfang der Hauptstraße entstehen. Taxistände wären an der Stadtgalerie kundenfreundlich angesiedelt sowie am Anfang der Hauptstraße. Ebenso sollten zu Beginn der Fußgängerzone an der Hauptstraße wie an der Georg-Pingler-Straße Halte- bzw. Ladezonen vorgesehen werden.

Wir GRÜNEN wollen mit unserem Vorschlag Königstein ein einheitlich attraktives Stadtbild verleihen, in dem die beiden aktuellen Parkplätze perspektivisch vollständig wegfallen und stattdessen eine Grünanlage entsprechend der des Kurparks entsteht. Kapuzinerplatz und Grünanlage könnten elegant in die Fußgängerzone integriert werden und damit den verkehrsberuhigten Bereich deutlich ausdehnen. Vor allem aber würde der Verkehr in der Innenstadt durch unser Verkehrskonzept deutlich abnehmen.